Abstrakte Kunst auf der Baustelle

Dank Achtsamkeit Schönheit entdecken

 

„Von rein ausführenden bis zu rein kreativen Arbeiten“, so das Diskussionsthema bei unserer Kaffeepause neulich. Unter den rein ausführenden Aufgaben wurden auch die Handwerker auf Baustellen genannt – rein ausführend nach präzisen Vorgaben, alles genau berechnet.

Wirklich alles, gar keine Nischen von Kreativität? so die „Hinterfragung“. Nein, keine Nische, sonst würde es kritisch mit dem Resultat, so die Antwort, und die Mehrheit stimmte zu.

 

Die Vorgeschichte

Die Rückfrage „Wirklich alles, gar keine Nischen von Kreativität?“ kam von mir.

Baustellen haben mich schon immer fasziniert. Ob Baugruben, äussere Gebäudeteile oder Innenausbauten, kaum zeichnen sich welche ab, bin ich schon auf dem Weg und gleich danach mittendrin.

Wenn auch spontane Besichtigungen mit den geltenden Sicherheitsvorschriften schwieriger geworden sind, finden sich immer wieder Möglichkeiten, Eindrücke zu sammeln. Sei es bei einem Guckloch in der Bauverkleidung oder bei Innenausbauten , indem man eine Person mit Entscheidungskompetenz findet, die Besuche durch Externe zulässt.

 

Erste Eindrücke

Handwerker kommen, gehen und hinterlassen Spuren.

 

 

 

Konkrete Situationen

Während der Pausen, nach Feierabend und am Ende des Einsatzes “erstarren” jeweils die letzten “Bilder”. Sie werden, ohne von den Verursachenden wahrgenommen, auch zu Kunstwerken, wie sie in ähnlicher Optik in Galerien und Ausstellungen zu finden sind.

 

Abstrakte Kunst Wechselausstellungen ohne Publikum

 

 

 

Kunst – starke Präsenz im Verborgenen

In einem Bereich, der von Aussenstehenden meist als rein ausführend wahrgenommen wird.